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Snel Logistic Solutions

Nachhaltigkeit betrifft uns alle

 

Pioniere des Elektrotransportwesens

Snel Logistic Solutions ist untrennbar mit Nachhaltigkeit verbunden. Zu den zahlreichen Initiativen des Unternehmens gehören der erste CF Electric-Lkw Belgiens und der Umstieg auf HVO als Standardkraftstoff. „Es gibt immer Verbesserungspotenzial. Daher passt der neue CF Electric perfekt in unsere Pläne für noch mehr Nachhaltigkeit“, erklärt CEO und Eigentümer Gert Snel.

Nachhaltigkeit

Snel Logistic Solutions engagiert sich seit vielen Jahren für Nachhaltigkeit. Der Logistikdienstleister verwendet 100 % grünen Strom aus Solarmodulen, die an den vier Standorten des Unternehmens installiert sind. In Zusammenarbeit mit dem belgischen Naturschutzverein Natuurpunt kaufte Snel als Ausgleich für die CO2-Emissionen dieselbetriebener Lkw mehrere Hektar Waldland zusätzlich zu zuvor erworbenen Waldgebieten. Ganz zu schweigen davon, dass ein erheblicher Teil der Snel-Fahrzeuge bereits mit HVO (hydriertem Pflanzenöl) angetrieben werden, einem Biodiesel auf der Grundlage von landwirtschaftlichen Abfällen.

 
 
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Gert Snel, Director bei Snel Logistic Solutions

„Wir alle wissen, dass die Dinge nicht so weitergehen können wie heute. Wir kennen auch alle das Ziel“, sagt Snel. 

„Der Weg zu diesem Ziel ist noch unklar, aber wir müssen irgendwo anfangen, und ich will meinen Beitrag dazu leisten.“ Aus seinen konkreten Zukunftsplänen wird ersichtlich, dass Snel die Aufgabe seines Unternehmens ernst nimmt. Er ist momentan mit den örtlichen Behörden über die Installation von Windkraftwerken im Gespräch. „Wenn wir mehr elektrische Lkw einsetzen, möchte ich, dass sie mit grüner Energie betrieben werden. Diese wollen wir mit Windkraftwerken erzeugen." 

Die Herausforderung

„Wir wollten schon lange auf vollelektrische Lkw umsteigen, die aber keine ausreichende Reichweite für unsere Arbeitsweise hatten. Die Einführung der zweiten Generation des CF Electric hat das geändert, weil die Fahrzeuge eine größere Reichweite haben und weniger wiegen. Allerdings ist der Umstieg auf Elektrofahrzeuge weiterhin eine große Umstellung für uns bei der DAF uns wertvolle Unterstützung angeboten hat. Die größte Herausforderung für uns ist nun der Planungsprozess. Wir können nicht mehr einfach anhalten und schnell tanken. Dadurch sind wir weniger flexibel geworden. Dafür müssen zum einen unsere Kunden Verständnis haben, zum anderen fordert es unsere Planer und Fahrer heraus. Die Ladezeit muss berücksichtigt werden, aber die Fahrer sollen auch keinen Leerlauf haben. Die Kunst liegt darin, das nicht als Einschränkung zu sehen, sondern als Chance.“

 
 

Fahren im CF Electric

„Ein solcher Elektro-Lkw fährt sich wie ein Traum: leise und sehr angenehm“, sagt Snel, der regelmäßig selbst hinter dem Steuer sitzt. „Wenn viel los ist springe ich ein und fahre selbst. So halte ich Kontakt mit dem Beruf und den Mitarbeitern. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nicht nur meine Kollegen das wertschätzen, sondern auch unsere Kunden, wenn ich bei ihnen auftauche.“ In der Praxis hat Snel bereits bemerkt, dass der individuelle Fahrstil den Stromverbrauch noch mehr beeinflusst als bei einem Diesel-Lkw. „Wir haben festgestellt, dass man viel weiter mit Batteriestrom fahren kann, wenn man die Motorbremse benutzt, der Strom wird dabei nämlich zurückgewonnen.“

Ein neues Netzwerk

„Ein nettes Extra dieses Elektro-Lkws ist, dass wir damit eine völlig neue Kundengruppe erreichen. Immer mehr Unternehmen werden sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst und sind für diese neue Entwicklung offen. Elektrotransport kann im Moment zwar auf dem Bereich der Kosteneffizienz nicht mit herkömmlichem Straßentransport mithalten, aber Unternehmen achten mehr auf die Verbesserung ihrer CO2-Bilanz“, erklärt Snel. Einer dieser Kunden ist Coca-Cola Nederland. Dieses Unternehmen hat sogar eigens eine Kampagne zur Förderung nachhaltigen Transports gestartet. „Zusätzlich wird man so in einem Netzwerk von Unternehmen bekannt, die ihre Nachhaltigkeit verbessern möchten. Wir machen nicht sofort mehr Gewinn, aber wir sammeln Wissen, was in dieser Pionierphase ebenfalls sehr willkommen ist. Über dieses Netzwerk sind wir auch mit Natuurpunt in Verbindung gekommen. Nun investieren wir in eines ihrer Waldgebiete.“

 
 

Fakten und Zahlen

Snel Logistic Solutions

DAF 2Person icon

320

Mitarbeiter

trucks

150

Fahrzeuge (EEV)

DAF services fleet

320

Anhänger

 
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Ein Blick in die Zukunft

„Damit Transportunternehmen längere Strecken mit Elektroantrieben zurücklegen können, sind meiner Meinung nach erheblich mehr Ladestationen notwendig“, so Gert Snel. „Momentan ist es schwierig, profitable Routen zu finden und erfordert einen hohen Planungsaufwand. Wir gleichen den Mangel an Ladestationen dadurch aus, dass wir die Batterien vollständig selbst kontrollieren.“ Gert Snel freut sich sehr über die Entwicklung eines Lkw mit Wasserstoffverbrennungsmotor durch DAF. „Der Kaufpreis dieses Lkw wird aufgrund seiner komplexen Technologie zwar recht hoch sein, ich gehe aber davon aus, dass er eine größere Reichweite hat als ein vollelektrischer Lkw. Dadurch können lange Strecken nachhaltiger zurückgelegt werden. Daher freue ich mich darauf, in dieses neue Fahrzeug zu investieren, wenn es in einigen Jahren auf den Markt kommt.“ Bei Snel Logistic Solutions ist man überzeugt, dass nicht nur Kunden zunehmend nachhaltigere Lösungen wünschen – der Unternehmer glaubt daran, dass eine Positionierung als nachhaltig auch ein wichtiger Faktor auf dem Arbeitsmarkt für Unternehmen ist. „Wir streben nicht nur Zukunftssicherheit an, sondern eine Pionierrolle.“