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  • 22 Dezember 2020
  • Eindhoven
 

In Großstädten werden obligatorische Sichtbarkeitsmaßnahmen für schwere Fahrzeuge eingeführt

Immer mehr Großstädte in Europa führen Gesetze zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ein. Im Großraum London, einer Region mit fast neun Millionen Einwohnern, gelten die Maßnahmen seit Oktober. Fahrzeuge mit einem Gewicht von über 12 Tonnen dürfen in dieser Region nur eingesetzt werden, wenn die Lkw-Besitzer eine Sicherheitsgenehmigung haben.

 
DeNewsAlert
 

Die britische DVS-Gesetzgebung (Direct Vision Standard) ist nicht die einzige ihrer Art. Die langsam voranschreitende, aber obligatorische Einführung von Warnsystemen zur Erkennung toter Winkel in ganz Europa soll im Juli 2022 beginnen. Was bedeutet das für Sie?

DVS-Genehmigungen sind im Großraum London bereits obligatorisch

Die Zahlen zeichnen ein klares Bild: Die Anzahl von Verkehrstoten ist in der britischen Hauptstadt doppelt so hoch wie im Rest des Landes. Im Vergleich zu Manchester ist der Prozentsatz der Radfahrer und Fußgänger, die an schweren Unfällen beteiligt sind, in London mehr als 33 % höher. Es ist bekannt, dass die Kombination aus eingeschränktem Sichtfeld, engen Straßen und einer hohen Anzahl an Verkehrsteilnehmern gefährliche Situationen schaffen kann. Aus diesem Grund hat die Greater London Authority die DVS-Genehmigung für Schwerlastkraftwagen eingeführt. Ohne Genehmigung riskieren Lkw-Besitzer eine hohe Geldstrafe. Die Genehmigungsanforderungen gelten rund um die Uhr für alle Fahrzeuge über 12 Tonnen, unabhängig davon, in welchem Land der Lkw zugelassen ist.    

Sichtbarkeitsmaßnahmen und Sicherheitssysteme

Welche Maßnahmen sind für Fahrten im Großraum London erforderlich? Dies hängt von der Sternebewertung Ihres Fahrzeugs ab. Die neuen DAF LF-Lkw (16 t und 18 t) sind ab Werk mit geeigneten Sichtbarkeitsvorrichtungen ausgestattet und erfüllen die Anforderungen für eine DVS-Genehmigung. Genehmigungen können hier kostenlos beantragt werden.

Für DAF CF/XF-Lkw und andere Lkw-Marken ist eine breite Palette an TRP Nachrüstoptionen für Warnsysteme zur Erkennung toter Winkel erhältlich. Diese Nachrüstsätze erhöhen die Sicherheit für gefährdete Verkehrsteilnehmer in den toten Winkeln des Fahrzeugs und geben dem Fahrer ein sicheres Gefühl. Ebenso wichtig ist es, dass Sie damit die Anforderungen für die Beantragung einer DVS-Genehmigung erfüllen. 

Die wichtigsten Merkmale unserer TRP London-DVS-Nachrüstsätze

  • Sensorsystem für die Beifahrerseite des Lkws
  • Sichtsystem zur Überwachung der Beifahrerseite des Fahrzeugs
  • Ein umweltfreundliches akustisches Warnsystem („weißes Rauschen“) macht gefährdete Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam, dass das Fahrzeug rechts oder links abbiegt.
  • Warnaufkleber auf der Rückseite des Lkws weisen gefährdete Verkehrsteilnehmer auf den toten Winkel des Fahrzeugs hin.

Jeder Nachrüstsatz wird mit detaillierten Installations- und Einstellanweisungen geliefert. Natürlich können Sie sich auch an uns wenden, um sicherzustellen, dass der Sensor und das Sichtsystem gemäß den Vorschriften installiert und kalibriert wird.

Maßnahmen in anderen europäischen Städten

Auch in anderen Städten werden Gesetze und Vorschriften zur Verbesserung der Verkehrssicherheit eingeführt. In Deutschland und Österreich wird die Verwendung eines Warnsystems zur Erkennung toter Winkel dringend empfohlen. Darüber hinaus müssen seit dem 1. Juli 2020 neu zugelassene Gigaliner mit Warnsystemen zur Erkennung toter Winkel ausgestattet sein, und diese Gesetzgebung wird bald noch erweitert. Seit Anfang dieses Jahres müssen Lkw-Besitzer in Frankreich ihre Fahrzeuge mit drei Warnaufklebern ausstatten, die anderen Verkehrsteilnehmern die toten Winkel ihrer Fahrzeuge anzeigen. Weitere Informationen zu diesen neuen Vorschriften und eine Übersicht über relevante TRP Teile finden Sie hier.

 

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